Innere Ruhe und Entspannung: Wie Ordnung Ihr Wohlbefinden fördert
Die eigene mentale Gesundheit zu priorisieren, wird immer wichtiger, zumal wir in hektischen Zeiten voller Reizüberflutungen leben.
Immer mehr Schweizer leiden unter psychischen Erkrankungen, die durch ihren Alltags- und Arbeitsstress begünstigt werden. Umso wichtiger ist es, sich Zeit für mehr Selbstfürsorgen zu nehmen.
Auch ein aufgeräumtes Zuhause ist eine Möglichkeit und eine Art der Selbstfürsorge. Erfahren Sie mehr.
Wie Ordnung für Entspannung sorgt
Ordnung assoziieren viele Menschen mit penibel aufgeräumten Regalen und Räumen. Doch es geht um mehr als nur physische Räume: Ordnung kann unser Wohlbefinden in vielen Lebensphasen fördern und ist eine besondere Form der Selbstfürsorge.
Zum Vergleich: Unordnung führt häufig zu Frust und Stress, ohne zunächst den Auslöser auf den ersten Blick zu erkennen. Sie beeinflusst Konzentration, Produktivität und Stimmung.
Ein aufgeräumtes Zuhause kann deshalb beruhigend wirken. Wer nach einem stressigen Tag nach Hause kommt, kann sich in einer sauberen, komfortablen Ruhe-Oase eher fallenlassen.
Ordnung beugt Zeitverschwendung vor
Sie suchen mal wieder Ihren Schlüsselbund oder die Socken? Kostbare Zeit, die wir anders verbringen und nutzen, wenn wir Ordnung schaffen und Dinge Ihren festen Platz haben.
So kann Zeitverschwendung vorgebeugt werden. Andernfalls haben Sie Ihre begrenzte Energie, die Sie gut aufteilen sollten, für Aufgaben aufgebraucht, die keine Freude bereiten, sondern Stress.
Ob Baderitual, Zeit im Garten oder Meditation: Vor allem Wochenenden und freie Tage sollten zur Regeneration gedacht sein. Im Chaos aber finden viele keine Ruhe nach einer anstrengenden Woche, sodass sie Ihre Selbstfürsorge hinten anstellen, um aufzuräumen.
Ordnung kann psychische Gesundheit fördern
Eine 2016 erschienene Studie der University of New Mexico zeigt: Wer ein vollgestopftes Haus hat, ist oft unzufriedener. Demnach falle es Betroffenen schwerer, Fröhlichkeit und Freude zu entwickeln.
Überflüssiger Besitz in Kombination mit Chaos kann psychische Erkrankungen, zu denen Depressionen gehören, begünstigen. Umso wichtiger ist es, die eigenen vier Wände einmal ordentlich auszumisten, um endlich durchatmen zu können.
Das richtige Organisieren Ihres Zuhauses schafft vor allem Raum für Aktivitäten, die Ihnen Freude bereiten und Ihre Lebensqualität erhöhen. Gönnen Sie sich etwas Selbstfürsorge, indem Sie sich Zeit nehmen, Ordnung zu schaffen und so auch Ihre psychische Gesundheit unterstützen.