So lackieren Sie die Arbeitsplatten in der Küche

Lukas Hertzsch
Lukas Hertzsch

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Über die Jahre bekommen Arbeitsflächen in der Küche Kratzer und Macken. Da ist es eine gute Idee, die Oberflächen mit einem neuen Anstrich aufzufrischen.

Verpassen Sie Ihren Arbeitsflächen in der Küche einen neuen Anstrich.
Verpassen Sie Ihren Arbeitsflächen in der Küche einen neuen Anstrich. - Depositphotos

Viele von uns schieben anstehende Renovierungen und Investitionen in das Eigenheim aufgrund steigender Lebenshaltungskosten auf. Doch es gibt auch kostengünstige Möglichkeiten, die sich lohnen.

Dazu gehört das Streichen von Küchenarbeitsplatten, wodurch Sie Ihrem Kochbereich neuen Glanz verleihen.

Ein kompletter Austausch der Arbeitsflächen kostet je nach Material und Einbauaufwand mehrere Tausend Schweizer Franken – das muss nicht sein. Ein frischer Anstrich der Arbeitsplatten sorgt für ein modernes Ambiente und erspart Ihnen die hohen Kosten einer vollständigen Renovierung.

Welche Farbe zum Streichen der Arbeitsplatte?

Die Wahl der Farbe ist entscheidend für dieses DIY-Projekt. Stellen Sie sicher, dass Sie die richtige Farbe für das Material der Oberfläche wählen.

Wasserbasierte Acrylfarben funktionieren beispielsweise gut auf Laminat-Arbeitsplatten. Für Granit- und Fliesenoberflächen greifen Sie besser zu Silikat- und Mineralfarben oder zu speziellen Fliesenlacken.

Sind Sie unsicher, welche Farbe geeignet ist, sprechen Sie mit den Mitarbeitern eines lokalen Fachhandels. So vermeiden Sie Fehlinvestitionen oder aufwändige Extraarbeiten.

Die Vorbereitung der Küchenarbeitsplatte

Nachdem der passende Farbtyp ausgewählt wurde, geht es an die Vorbereitung der Arbeitsfläche und des Umfelds. Wenn möglich, ist es sinnvoll, die Platten zu demontieren und im Freien zu streichen.

Streichen Sie die Arbeitsflächen hingegen an Ort und Stelle in der Küche, ist das Abkleben mit Malerkrepp der nächste Schritt. Drücken Sie das Krepp fest an, um ein Ausbluten der Farbe zu verhindern.

Auch naturbelassene Arbeitsflächen müssen gereinigt und angeschliffen werden.
Auch naturbelassene Arbeitsflächen müssen gereinigt und angeschliffen werden. - Depositphotos

Reinigen Sie die Arbeitsplatte anschliessend gründlich und schleifen Sie die Oberfläche mit einem Sandpapier oder einer Schleifmaschine an. Dies sorgt für eine bessere Haftung des Primers.

Die finale Phase: Grundieren, Lackieren und Versiegeln

Streichen Sie nun die gesamte Oberfläche mit einem zur Farbe passenden Haftgrund und lassen Sie diesen über Nacht austrocknen. Beachten Sie immer die auf der Verpackung angegebenen Trockenzeiten.

Dann beginnt der eigentliche Anstrich im Farbton Ihrer Wahl. Nutzen Sie mehrere dünne Schichten, um eine deckende Oberfläche zu erhalten.

Bevor Sie Ihre Küche in neuem Look nutzen können, müssen Sie die Trockenzeiten abwarten.
Bevor Sie Ihre Küche in neuem Look nutzen können, müssen Sie die Trockenzeiten abwarten. - Depositphotos

Da die Oberflächen im Alltag robust sein müssen, ist eine Versiegelung unverzichtbar. Es eignen sich unter anderem Versiegelungen auf Basis von Wachs oder Harz, je nach Material der Arbeitsfläche und Lackbeschaffenheit.

Was müssen Sie noch beachten?

Achten Sie darauf, nicht zu viel Farbe auf einmal aufzubringen, um Tropfenbildung zu vermeiden. Entfernen Sie Abklebeband zudem immer vorsichtig, um die Kanten nicht zu beschädigen.

Während des gesamten Prozesses können Sie Ihre Küchenarbeitsplatten nicht benutzen. Die Aushärtezeit der Versiegelung kann bis zu zwei Wochen betragen.

In der Zwischenzeit sollten Sie also eine Alternativlösung für Ihre Küche finden.

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