Modernes Wohnen: «Accessory Dwelling Units» – Mehr als ein Trend

Paula Lupo
Paula Lupo

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Accessory Dwelling Units, sogenannte ADUs, werden immer beliebter. Doch das Leben auf kleinem Raum stellt auch Herausforderungen.

In kleinen Häusern wird der Platz manchmal zum Problem und fordert kreative Lösungen.
In kleinen Häusern wird der Platz manchmal zum Problem und fordert kreative Lösungen. - Unsplash

Accessory Dwelling Units (ADUs) oder Nebenwohnungen, sind auf dem Vormarsch. Sie bieten eine kostengünstige Alternative zum städtischen Wohnungsmarkt und ermöglichen gleichzeitig individuelle Lösungen für unterschiedlichste Lebenssituationen.

Doch wie sieht das Leben in einer solchen Einheit tatsächlich aus?

Eine Frage der Privatsphäre

Privatsphäre wird bei ADUs grossgeschrieben. Bei der Planung wird darauf geachtet, dass die neuen Bewohner ihren eigenen Bereich haben, inklusive separater Eingänge und Terrassen sowie durchdachter Fensterplatzierungen.

In kleinen Wohnräumen muss sparsam mit Platz umgegangen werden.
In kleinen Wohnräumen muss sparsam mit Platz umgegangen werden. - Unsplash

Durch geschickte Anordnung des Baukörpers und Fensterpositionierung kann es gelingen, einen privaten Raum zu schaffen.

ADUs sind im Vergleich zu herkömmlichen Häusern kleiner, daher erfordert das Leben darin oft kreative Lösungen zur Aufbewahrung von persönlichen Gegenständen. Das Leben auf kleinerem Raum ermöglicht es nur zu kaufen, was auch wirklich gebraucht wird.

Gemeinschaft neu entdecken

Offene Kommunikation zwischen den Bewohnern des Haupt- und Nebenhauses ist entscheidend für ein harmonisches Zusammenleben. Es ist beispielsweise wichtig, dass man schon vor dem Einzug klare Abmachungen trifft über die gemeinsam genutzten Räume oder Besucher.

Es ist wichtig, zu regeln, wie man kommuniziert – anklopfen oder anrufen – und welche Ressourcen geteilt werden. Aber: Trotz aller Privatsphäre fördert das Leben in ADUs auch eine neue Art der Gemeinschaftlichkeit.

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