So wird Ihr Garten zum Vogelparadies

Maria Hutmacher
Maria Hutmacher

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Sie haben einen Garten, in dem Ihnen das Gezwitscher heimischer Vögel fehlt? Mit diesen Tipps und Tricks können Sie das ändern.

Ein Nistkasten bietet Schutz und zieht Vögel an.
Ein Nistkasten bietet Schutz und zieht Vögel an. - Depositphotos

Inmitten des stetigen Rückgangs natürlicher Lebensräume spielen unsere Gärten eine immer wichtigere Rolle für Vögel. Ein vogelfreundlicher Garten bietet nicht nur Nahrung, sondern auch Wasser, Schutz, Nistplätze und Sicherheit vor Raubtieren.

Geduld ist dabei der Schlüssel – es kann eine Weile dauern, bis Vögel regelmässig Ihren Garten besuchen. Aber mit den richtigen Anpassungen wird Ihr grünes Refugium zu einem attraktiven Hotspot für verschiedene Vogelarten.

Natürliche Futterquellen bieten

Natürliche Nahrungsquellen im Garten sind für jedes Tier ein Anreiz, öfter mal vorbeizukommen. Beeren und Samen sind gerade für Vögel besonders wertvoll.

Auch Rasenflächen dienen vielen Arten als Futterplatz – darunter Amseln, Rotkehlchen und Singdrosseln.

Schutz gewährleisten

Vögel benötigen Schutz vor Kälte. Insbesondere während frostiger Winternächte.

Dichte immergrüne Koniferen sowie Bäume und Sträucher sind hervorragend als Schutzorte geeignet; ebenso wie ausgereifter Efeu oder leere Nistkästen als Unterschlupf.

Wasser bereitstellen

Vögel benötigen zu jeder Jahreszeit Zugang zu Wasser – zum Trinken und Baden. Besonders im Winter ist Baden für sie wichtig, da es die Federn leichter kämmbar macht und so deren wasserabweisenden Eigenschaften verbessert.

Vögel sind reinliche Tiere und baden regelmässig.
Vögel sind reinliche Tiere und baden regelmässig. - Depositphotos

Sorgen Sie dafür, dass das Wasser sauber bleibt und nicht gefriert. Bei Bedarf können Sie es auftauen: einfach nach Bedarf heisses Wasser aus einem Wasserkocher dazugiessen.

Zusätzliches Futter anbieten

Die Zufütterung von Vögeln im Winter ist unerlässlich, um ihnen dabei zu helfen, Energie zu sparen. Nur so überstehen sie kalte Nächte.

Aber auch in anderen Jahreszeiten kann es Nahrungsmangel geben. Daher sollten Futterstellen ganzjährig aufgefüllt werden.

Mit einer Auswahl verschiedener Futtersorten locken Sie eine Vielzahl von Vogelarten an.

Nistplätze bereitstellen

Stellen Sie Nistkästen an geschützten Orten auf – fernab von Raubtieren. Wenn möglich, bieten Sie auch natürliche Neststandorte wie dichte einheimische Hecken an.

Diese dienen zudem als zusätzliche Futterquelle.

Schutz vor Katzen und anderen Räubern sicherstellen

Vögel besuchen Ihren Garten nur dann regelmässig, wenn sie sich sicher fühlen. Stellen Sie daher Ihre Vogelfutterspender neben Deckungen wie Bäumen oder Sträuchern auf.

spatz sitzt auf ast, grün
Sorgen Sie für die richtigen Voraussetzungen, und Sie werden heimische Vögel wie den Spatzen häufiger im eigenen Grün begrüssen dürfen. - Depositphotos

Und wechseln ab und zu den Standort der Spender, um die Routine potenzieller Raubtiere durcheinanderzubringen.

Gute Hygiene praktizieren

Reinigen Sie Vogelfutterspender, Futtertische und Bäder regelmässig, um eine Ansammlung von Bakterien und Pilzsporen zu verhindern.

Verwenden Sie hochwertiges Vogelfutter. Es mag etwas teurer sein, aber der Unterschied ist bemerkenswert – nicht zuletzt, um auch Krankheiten vorzubeugen.

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