Von diesen Badezimmerfarben raten Experten ab

    Franziska Broschat-Jendernalik
    Franziska Broschat-Jendernalik

    Es gibt viele Gestaltungsmöglichkeiten für das Badezimmer. Von bestimmten Farbtönen raten Experten allerdings ab. Wir verraten Ihnen die No-Gos für das Bad.

    Hellblaue Badezimmereinrichtung
    Im Bad lassen sich viele Gestaltungsideen umsetzen – bestimmte Farben sind für Experten jedoch ein No-Go. - Depositphotos

    Es gibt unzählige Möglichkeiten, das eigene Badezimmer in eine Wohlfühloase zu verwandeln. Doch bestimmte Nuancen und Gestaltungsfehler würden Innenarchitekten und Raumgestalter auf jeden Fall vermeiden.

    Wir verraten Ihnen, welche Töne nicht ins Badezimmer gehören und wie Sie die richtige Farbpalette für Ihren Raum finden.

    Helle Vorsicht bei grellem Weiss

    Während reines Weiss Sauberkeit symbolisiert und oft als Klassiker unter den Wandfarben gilt, warnen Designer vor einem Übermass dieser scheinbar harmlosen Schattierung im Nassbereich. Ein steril wirkendes Weiss kann das Gefühl eines kalten und unbehaglichen Raumes verstärken.

    Weisse Badezimmereinrichtung
    Ein grell weisses Badezimmer kann schnell steril wirken und den Raum unbehaglich machen. - Depositphotos

    Eine Alternative bieten weicheres Off-Weiss und sanfte Pastelltöne, die gleichzeitig warm und frisch wirken.

    Absolutes No-Go: Hochglanz-Schwarz

    Schwarze Akzente können zweifellos Eleganz und Tiefe in einen Raum bringen. Allerdings ist hochglänzendes Schwarz im Badezimmer ein absolutes Tabu für Designprofis.

    Diese extrem dunkle Farbe kann einen ohnehin kleinen Raum optisch noch weiter verkleinern und führt dazu, dass sich jeder Wasserfleck oder Kalkrückstand unschön abzeichnet. Zudem absorbiert Schwarz das Licht im Raum, wodurch das Bad düsterer erscheint, als es tatsächlich ist.

    Eine matte oder seidenmatte Oberfläche wäre hierbei eine bessere Wahl für Dunkelliebhaber.

    Vorsicht bei intensiven Primärfarben

    Blaue oder grüne Töne erinnern an Wasser und scheinen daher die perfekte Wahl für das Badezimmerdesign zu sein. Jedoch raten Experten zur Vorsicht bei intensiven Primärfarben wie leuchtendem Blau oder Grün, da diese schnell überwältigend sein können und den Entspannungsfaktor des Raumes beeinträchtigen.

    Eine nuanciertere Herangehensweise mit gedämpften Variationen dieser Farbfamilien fördert stattdessen Harmonie und weckt gleichzeitig visuelles Interesse.

    Mit Bedacht wählen: Die psychologische Komponente

    Die Entscheidung gegen gewisse Farbtöne basiert nicht ausschliesslich auf ästhetischen Prinzipien. Sie hat ebenso viel mit der psychologischen Wirkung zu tun.

    Badezimmer mit roten Wänden
    Bei der Badgestaltung kommt es auch auf die psychologische Komponente an: Eine rote Wandfarbe wirkt eher belebend als ruhig und gemütlich. - Depositphotos

    Ruhige Pastelltöne etwa unterstützen Entspannung besser als aggressive Rot- oder Orangetöne, die eher belebende oder sogar störende Effekte haben können.

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